Allgemein

Jeden Sonntag von 10 bis 16 Uhr treffen sich die Hundeführerinnen und Hundeführer der BRH Rettungshundestaffel Westerwald e.V. mit ihren vierbeinigen Spürnasen zum Training.
Die heimische Landtagsabgeordnete Sabine Bätzing-Lichtenthäler hatte auf Einladung von Detlef Lehmann, stellvertretend für den Vorstand und die Staffel die Gelegenheit, die Hunde bei ihrer wöchentlichen Übung zu begleiten. „Ich bin sehr beeindruckt, mit welchem Engagement, Zeitaufwand, aber auch finanziellem Eigenanteil die Hundeführerinnen und Hundeführer ihrem lebensrettenden Hobby nachgehen“, so die Abgeordnete, die die Möglichkeit wahrnahm, die Mantrailer und Flächenhunde, Bringsler und Verbeller, zu bestaunen und mit deren Frauchen und Herrchen ins Gespräch zu kommen über die Herausforderungen, vor denen sie mit ihren Teams stehen.
Die Rettungshundestaffel ist eine im Katastrophenschutz anerkannte Organisation und als Teil der Rettungskette 365 Tage im Jahr und 24 Stunden am Tag ehrenamtlich in Bereitschaft, um in den Landkreisen Altenkirchen, Neuwied und dem Westerwaldkreis vermisste Menschen, oft Kinder und desorientierte, ältere Personen, zu suchen. Die Ausbildung für den Rettungseinsatz dauert in den verschiedenen Sparten ein ganzes Hundeleben.
Gemeinsam mit Rettungshundestaffeln weiterer Hilfsorganisationen wie DRK und Feuerwehr leisten sie diese wertvolle Arbeit, wann immer sie gerufen werden. Die BRH Rettungshundestaffel erhält keinerlei öffentliche Förderung oder Zuwendung, obwohl auch das Ehrenamt von den steigenden Energie- und Lebenshaltungspreisen massiv betroffen ist. Der Verein finanziert sich vollständig über Spenden und durch die Mitglieder.
„Für drei Landkreise zuständig zu sein, ist schon eine große Herausforderung, so dass wir sehr froh über die ergänzende und kooperative Arbeit mit den anderen Staffeln im nördlichen Rheinland-Pfalz sind“, ergänzt der Vorsitzende Stefan Eutebach für die Rettungshundestaffel, die in diesem Jahr ihren 20. Geburtstag feiert.
„Dem Katastrophenschutz kommt eine herausragende Bedeutung zu, das hat uns nicht zuletzt die verheerende Flutkatastrophe im Ahrtal vor Augen geführt. Daher möchte ich mit meinem Besuch bei der Rettungshundestaffel, stellvertretend allen Ehrenamtlichen und Hauptamtlichen, die im Katastrophenschutz aktiv sind, für ihr Engagement und Wirken meinen ganz herzlichen Dank aussprechen“, so die Abgeordnete, der dieser Besuch sicher lange in Erinnerung bleiben wird.
Ihren runden Geburtstag feiert die BRH Rettungshundestaffel Westerwald e. V. am Freitag, den 17.07. in Puderbach und freut sich auf viele interessierte Gäste. Der Eintritt ist frei.
Infos unter https://de-de.facebook.com/events/367150022076992/?active_tab=discussion und auf www.rhs-westerwald.org.

600.000 Euro hat das Land Rheinland-Pfalz im Rahmen des Bund-Länder-Förderprogramms „Lebendige Zentren“ der Ortsgemeinde Niederfischbach zur Verfügung gestellt. Mit diesen Mitteln wird vor allem das Kirchenumfeld, rund um den Siegerländer Dom, neu gestaltet. Ortsbürgermeister Dominik Schuh zeigte sich erfreut, dass die Maßnahme so gut vorankommt, große Akzeptanz vor Ort findet und damit auch zur Attraktivierung der Ortsgemeinde beiträgt. „Dies ist zielgerichtete Landesförderung, die den Kommunen hilft, sich insbesondere vor dem Hintergrund des demografischen Wandels, weiterzuentwickeln.“, bedankte sich Schuh für die Fördermittel. Bätzing-Lichtenthäler hob anerkennend hervor, dass aber eben auch aktive und engagierte Kommunen erforderlich seien, damit aus Förderrichtlinien konkrete und greifbare Maßnahmen werden. „Dieses Engagement ist hier vorhanden. Es ist toll, wie der Ortsgemeinderat und der Ortsbürgermeister hier die Sachen steuern und voranbringen.“ , freut sich die Abgeordnete über den sinnvollen Mitteleinsatz. Außerdem stand eine Inaugenscheinnahme der L282 auf dem Programm der Dörfertour. Diese Landesstraße, die künftig zu einer kommunalen Straße abgestuft werden soll, ist dringend sanierungsbedürftig und soll laut Auskunft des Landesbetriebs Mobilität letztmalig ertüchtigt werden. Unklarheiten gibt es hinsichtlich des Startzeitpunkts. Sabine Bätzing-Lichtenthäler sagte zu, eine Klärung zwischen dem Landesbetrieb und der Ortsgemeinde zu organisieren. Weitere Themen beim anschließenden Austausch im "Föschber" Gemeindebüro waren der Umbau der Kita Sonnenschein, die Neuaufstellung des Kommunalen Finanzausgleiches sowie die Absicht auch künftig die Option zu haben, Ratssitzungen digital stattfinden zu lassen. Dazu sagte die SPD-Politikerin zu, eine Befragung, die federführend durch das reinland-pfälzische Innenministerium durchgeführt wurde und sich an die Gemeinden mit Fragen richtete, ob und wenn ja in welchem Umfang sie weiterhin digitale Ratssitzungen durchführen möchte, Ortsbürgermeister Schuh zuzusenden. Auf der Basis dieser Befragung wird die Landesregierung eine Gesetzesänderung der Gemeindeordnung auf den Weg bringen, um den Ortsgemeinden die größtmögliche Flexibilität zu bieten. Diese vorgesehene Änderung, die eine Option für die Gemeinden darstellen soll, sahen beide Politiker als Chance, Kandidatinnen und Kandidaten für die anstehenden Kommunalwahlen zu gewinnen, da die Vereinbarkeit von Beruf, Ehrenamt und Familie damit hervorragend zu gewähren sei. Der nächste Besuch der Abgeordneten in Niederfischbach wird aber auf jeden Fall wieder in Präsenz und analog erfolgen.
Auf ihrer Dörfertour durfte die heimische SPD-Landtagsabgeordnete in Scheuerfeld Station machen. Bereits zum zweiten Mal innerhalb von zwei Jahren empfing Ortsbürgermeister Harald Dohm die Politikerin zum Gemeindebesuch. In Begleitung von SPD-Fraktionsvorsitzenden Klaus Bürschel lief das Trio die örtliche Kindertagesstätte und die Grundschule an, um dort über die anstehenden Herausforderungen und Unterstützungsmöglichkeiten zu sprechen. Dass die katholischen Kita Elisabeth bis auf den letzten Platz belegt ist, davon konnte sich Bätzing-Lichtenthäler vor Ort überzeugen, auch, dass der Anbau, der vor allem für die Mittagsbetreuung errichtet wurde, eine großartige Ergänzung darstellt. Ein festes Team von Erzieherinnen, die Verwurzelung der Kita vor Ort, sowie der Zuzug von weiteren Familien nach Scheuerfeld, ist sicherlich der Grund für aktuelle Wartelisten. Kein Wunder, dass sich die kommunalpolitisch Verantwortlichen Gedanken über die Perspektive machen. "Eine Kita und eine Grundschule in der Ortsgemeinde sind harte Standortfaktoren.", weiß Ortsbürgermeister Dohm zu berichten, da sich Familien häufig an dieser Infrastruktur orientieren, wenn sie sich niederlassen. Die jetzigen Kita-Kinder sind die zukünftigen Schulkinder. Von daher liegt auch hier der Bedarf an Schulplätzen in den nächsten Jahren schwarz auf weiß auf der Hand. "Für die betreuende Grundschule wollen wir zwei Räume anbauen und erhoffen uns hier eine Landesförderung", so Ortsbürgermeister Dohm, der bereits in Kontakt mit der ADD steht.
Die Landtagsabgeordnete Bätzing-Lichtenthäler sagte zu, sich nach dem aktuellen Sachstand im Bildungsministerium zu erkundigen, um hoffentlich bald die frohe Kunde, dass eine Antragsstellung möglich ist, zu überbringen.

Unsere heimische Landtagsabgeordnete sucht gerne und häufig das Gespräch mit den Bürgerinnen und Bürgern in ungezwungenem Umfeld. „Dabei kristallisiert sich meist schnell heraus, wo die Menschen in meiner Heimatregion der Schuh drückt. Da lässt sich dann oft auf landespolitischer Ebene nachhaken und somit Situationen und Umstände verbessern“, erläutert Bätzing-Lichtenthäler
Am Freitag, den 08. Juli, wird sie in Herdorf, von 16-17 Uhr, auf dem Platz vor dem Hüttenhaus bei Gebäck ihr offenes Ohr anbieten. Bätzing-Lichtenthäler freut sich und bemerkt: „Ich bin immer sehr gespannt auf viele Begegnungen, Gespräche und einen regen Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern meines Wahlkreises. Aus diesen Kontakten nehme ich enorm viele Informationen und Anregungen für meine landespolitische Arbeit mit.“
Wer zu diesem Termin verhindert sein sollte, jedoch ein Anliegen hat, der ist natürlich herzlich eingeladen den nächsten „Sabines Stammtisch“ zu besuchen oder bei „Sabine bewegt“ mit dabei zu sein. Informationen dazu finden Sie immer frühzeitig auf der Website www.baetzing-lichtenthaeler.de, oder wie hier, in der örtlichen Presse. Es werden auch in regelmäßigem Turnus Bürgersprechstunden angeboten. Kontakt bitte über das Wahlkreisbüro in Betzdorf unter: 02741/25454 aufnehmen.

Die heimische SPD-Landtagsabgeordnete, Sabine Bätzing-Lichtenthäler, machte sich in der DRK Rettungswache Kirchen im Gespräch mit dem Leiter des Rettungsdienstes im Kreis Altenkirchen, Mike Matuschewski, und dem Geschäftsführer des DRK Kreisverbands Altenkirchen, Marcell Brenner, ein Bild von der aktuellen Situation des Rettungsdienstes im AK-Land.
Zwei Jahre Coronapandemie, Pflegepersonalmangel und veränderte ambulante Strukturen hinterlassen deutliche Spuren auch im Rettungsdienst. In der jüngsten Vergangenheit kommt es leider immer häufiger vor, dass sich einzelne Abteilungen der Krankenhäuser von der Versorgung abmelden. Die Gründe sind mannigfaltig. Entweder ist nicht ausreichend Personal für weitere Patientenaufnahmen vorhanden, da dieses selbst erkrankt, die Stellen vakant sind oder die vorgehaltenen Betten sind schlicht belegt. Findet eine Abmeldung einer Abteilung statt, kann der Rettungsdienst die Patienten grundsätzlich nicht in dieses Krankenhaus einliefern, sondern muss ein Entfernteres ansteuern. „Sorge macht mir dabei, dass die Rettungsmittel aufgrund der längeren Einsatzdauer in dieser Zeit für die Patienten im Kreis nicht zur Verfügung stehen“, erläutert Mike Matuschewski. "Im Notfall sind die Krankenhäuser jedoch zur Behandlung verpflichtet", stellt Marcell Brenner klar und betont, dass die Bürger keine Sorge bezüglich ihrer Versorgung haben müssen. Dennoch bedeutet diese, sich in den letzten Monaten verschärfende Situation, eine starke Belastung für die Mitarbeitenden im Rettungsdienst. "Wir sind diejenigen, die vor Ort zwischen den Bedürfnissen der Patienten und der angespannten Situation in den Kliniken den Einklang herstellen müssen" beschreibt der Rettungsdienstleiter die häufig auch nicht konfliktfreie Situation der Rettungsteams im Einsatz. Außerdem ist aufgrund der reduzierten Öffnungszeiten der Bereitschaftsdienstzentrale, deren schlechter telefonischer Erreichbarkeit und der nicht vorhandenen Abstimmung zwischen den Versorgern, eine weitere Belastung gegeben.
"Die Menschen rufen in vielen Fällen die 112, weil sie in der Hotline der Bereitschaftsdienstzentrale nicht weiterkommen", so die Feststellung des DRK Rettungsdienstes. „Durch dieses Ausweichverhalten werden jedoch Rettungswagenkapazitäten gebunden, wie sie für einen Flächenlandkreis eher vermieden werden sollten", erläutert Matuschewski die prekäre Situation. Er wünscht sich eine engere Abstimmung mit dem ambulanten Sektor, wie sie vor einigen Jahren Usus war. Sabine Bätzing-Lichtenthäler, die die Schilderungen aufmerksam verfolgt hatte, sagte zu, einen Austausch mit allen Beteiligten von Krankenhaus über Rettungsdienst bis zum hausärztlichen Notdienst der Kassenärztlichen Vereinigung zu organisieren. "Dabei geht es mir nicht darum, jemandem den schwarzen Peter zuzuschieben", erläuterte die Abgeordnete das Ziel des Austauschs und verwies darauf, dass es das gemeinsame Ziel aller Beteiligten sein muss, die Versorgung der Bevölkerung abzusichern und dabei auch deren Belangen gerecht zu werden. Sie dankte ausdrücklich den Mitarbeitenden des Rettungsdienstes für ihre wichtige Arbeit in deren Fokus stets die Hilfe für den Menschen steht. "Daher haben auch wir gemeinsam dafür zu sorgen, dass die Menschen, die tagtäglich im Rettungsdienst 24/7 im Einsatz sind, nicht noch eine zusätzliche Dauerbelastung erfahren", so Sabine Bätzing-Lichtenthäler, die zum Abschluss ihres Besuches den Mitarbeitenden des Rettungsdienstes Respekt, Dank und Anerkennung zollte.
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