Allgemein

Zuzug oder Abwanderung - Bätzing-Lichtenthäler und Bartol führten Fachgespräch zur Zukunft des Wohnens im ländlichen Raum
Seit 2002 ist Sören Bartol (SPD) Mitglied des Deutschen Bundestages und seitdem ist er für Bauwesen- und Wohnungspolitik zuständig, zunächst als Sprecher, dann als stellvertretender Fraktionsvorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion und nun als Parlamentarischer Staatssekretär im zuständigen Bundesministerium. Kein Wunder also, dass die heimische Landtagsabgeordnete, Sabine Bätzing-Lichtenthäler ihn zu einem Fachgespräch mit Orts-, Stadt- und Verbandsbürgermeister:innen eingeladen hatte.
In der eineinhalbstündige Diskussion, die im Betzdorfer Ratssaal stattfand, stand die Zukunft des Wohnens im ländlichen Raum im Mittelpunkt. Bartol stellte in seinem Impuls klar, dass die Rahmenbedingungen bundesweit, aber auch innerhalb eines Bundeslandes, sogar innerhalb eines Landkreises sehr heterogen seien. Manche Gemeinden würden stark sinkende und überwiegend alternde Einwohner:innen verzeichnen, andere Gemeinden, auch in ländlichen Bereichen, prosperieren und es herrscht Wohnraumknappheit. Es benötigt also unterschiedliche Instrumente, um den ländlichen Raum auch künftig attraktiv zu halten. "Es ist jedoch ein Irrglaube, wenn man vor Ort meine, ausschließlich mit neuen Baugebieten die Attraktivität einer Gemeinde zu steigern", so der Staatssekretär. Kita, Schule, Arbeitsplätze, Bandbreite und vieles mehr sind weitere Rahmenbedingungen, die bei der Entscheidung der Wohnortsuche eine Rolle spielen. Auch ein kommunales Leerstandsmanagement oder Prämienzahlungen animieren, leerstehende Häuser und Wohnungen zu verkaufen, um damit Dorfkerne lebendig zu halten.
Die Stadtbürgermeister aus Kirchen und Daaden bestätigten, dass Prämien, die an Familien, die eine leerstehende Immobilie erwerben, gezahlt werden, positive Wirkungen entfalten und für Zuzug sorgen. Aber auch die Bedarfe von Senior:innen spielten in der Debatte mit dem Berliner Gast eine Rolle. "Es wird künftig mehr seniorengerechte Wohnungen, die auch bezahlbar sind, benötigen", prognostizierte Sören Bartol und brachte in dem Zusammenhang auch die Nachverdichtung und den Geschosswohnungsbau ins Gespräch. Die Notwendigkeit erkennend, entspann sich daran eine Debatte über die Fragen nach der Dauer von Genehmigungsverfahren, ob bei Baugenehmigungen oder der Aufstellung von Bebauungs- oder Flächennutzungsplänen. Hier sei dringender Handlungsbedarf konstatierten die Teilnehmenden. Insbesondere beim Bau von "klassischen" Einfamilienhäusern würde die Erteilung der Baugenehmigung im Vergleich zu anderen Regionen zu lange dauern. Auch die Bürokratie stelle oft einen Hemmschuh dar, wenn es darum geht, innovative Projekte auf den Weg zu bringen. "Kommunale Wohnungsbaugesellschaften können hier häufig ein guter Motor sein", so Bätzing-Lichtenthäler, die es bedauert, dass es im Landkreis Altenkirchen weder eine Gesellschaft noch eine Wohnungsbaugenossenschaft gibt, die investiv tätig werden könnte. Sie nutzte aber die Gelegenheit den Anwesenden die Landesberatungsstelle Neues Wohnen ans Herz zu legen. Hier erhalten Privatpersonen wie auch Kommunen, fachlich kompetente, kostenlose Beratung zu neuen Wohnformen. "In Rheinland-Pfalz wurden mit der Unterstützung der Landesberatungsstelle beispielsweise bereits über 100 Wohn-Pflege-Gemeinschaften und gemeinschaftliche Wohnprojekte auf den Weg gebracht" erläuterte die SPD-Politikerin die Serviceleistung der Landesberatungsstelle (www.lsjv.de).
Abschließend ging Sören Bartol noch auf Fördermöglichkeiten ein, die der Bund insbesondere im Bereich der Sportstättenförderung, denn auch diese dient dem Attraktivitätsgewinn der Gemeinden, und der Dorfentwicklung zur Verfügung stellt. "Als Land Rheinland-Pfalz kofinanzieren wir das Bundesprogramm "ländliche Zentren", so dass für die Gemeinden nur noch ein geringer Eigenanteil übrig bleibt", beschrieb die Abgeordnete die Rahmenbedingungen des Förderprogramms und lobte die Gemeinden, die sich auf den Weg begeben haben, denn für Gemeinderat und Ortsbürgermeister:innen bedeutet dies viel Arbeit in Planung, Begleitung und Umsetzung. Aber es ist Arbeit, die sich lohnt. Dies bestätigten auch die anwesenden Kommunalpolitiker:innen. Das Fachgespräch bildete den Auftakt für einen regelmäßigen Austausch zum Thema Wohnen mit er kommunalen Familie. "Ich freue mich, dass unser Bundestagsabgeordneter, Martin Diedenhofen, der ebenfalls Mitglied im Ausschuss für Wohnen und Bauen ist, unser Fachgespräch künftig politisch begleiten wird', blickte Sabine Bätzing-Lichtenthäler in die Zukunft und dankte allen für die engagierte Debatte.

Der angekündigte Live-Chat auf Instagram mit Günter Kern muss heute leider wegen Krankheit ausfallen. Sobald ein Ersatztermin feststeht, werden wir Sie umgehend hier und auf den anderen Plattformen informieren. Herzlichen Dank für Ihr Verständnis.

Sabines #FreiTalk in Daaden auf dem Fontenay-le-Fleury-Platz – Offenes Ohr am Freitagnachmittag
Am Freitag, den 15.07.2022 von 16:00-17:00 Uhr auf dem Fontenay-le-Fleury-Platz haben Mitbürger:innen mit einem Anliegen, die Möglichkeit, ganz barrierefrei, mit unserer heimischen Landtagsabgeordneten Sabine Bätzing-Lichtenthäler Kontakt aufzunehmen.
„Zwischenmenschliche Kontakte und Bürgernähe geben mir immer wichtige Impulse für meine politische Arbeit im Landtag. Die Sorgen und Nöte der Bürger und Bürgerinnen bringen es oft auf den Punkt und häufig sind durch dieses Wissen Hilfen und Unterstützungen auf landespolitischer Ebene möglich“, erläutert Bätzing-Lichtenthäler ihr Bestreben, so häufig wie möglich in den lockeren und ungezwungenen Kontakt mit den Menschen in ihrem Wahlkreis zu treten.
Wer zu diesem Termin verhindert sein sollte, jedoch ein Anliegen hat, der ist natürlich herzlich eingeladen den nächsten „Sabines Stammtisch“ zu besuchen, der übrigen schon am gleichen Abend, auch in Daaden im Gasthaus Koch von 19-20 Uhr stattfindet, oder bei „Sabine bewegt“ mit dabei zu sein. Informationen dazu finden Sie immer frühzeitig auf der Website www.baetzing-lichtenthaeler.de, oder wie hier, in der örtlichen Presse. Es werden auch in regelmäßigem Turnus Bürgersprechstunden angeboten.
Kontakt bitte über das Wahlkreisbüro in Betzdorf unter: 02741/25454 aufnehmen.

Besuch aus Berlin und Mainz im Wildenburger Land - ALHO präsentiert qualitätsvolle Modulgebäude zur Realisierung der Regierungsziele im Wohnungsbau
400.000 Wohnungen, davon 100.000, die sozial gefördert sind, will die Bundesregierung jährlich bauen. Um dies zu realisieren, insbesondere im Bereich der Nachverdichtung, sind modulare Raumsysteme hilfreich. Da lag es auf der Hand, dass der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen, Sören Bartol, MdB die Einladung der heimischen Landtagsabgeordneten Sabine Bätzing-Lichtenthäler annahm, sich bei der Firma ALHO in Friesenhagen über deren Raumfabriken zu informieren.
Empfangen wurden die beiden Politiker von Albert Holschbach, dem Gründer und Inhaber des Familienunternehmens, den Geschäftsführern Silvia Matschke und Peter Orthen, Prokurist Reinhard Hombach sowie dem Kompetenzcenterleiter Geschosswohnungsbau Christoph Zielinski und Vertriebler Philip Schimkat, die sich neben der Firmen- und Produktpräsentation auch noch Zeit für einen Rundgang durch die Fertigung nahmen.
Bartol zeigte sich sehr beeindruckt von der ALHO Gruppe, die sich seit über 50 Jahren mit inzwischen europaweit rund 1.300 Mitarbeitern erfolgreich als Planer, Hersteller und Anbieter hochwertiger Stahl-Systembauten etabliert hat. Zur Gruppe mit Hauptsitz im rheinland-pfälzischen Friesenhagen, gehören das renommierte Modulbauunternehmen ALHO Systembau GmbH, die auf Vermietung- und Verkauf von temporären Raumsystemen fokussierte FAGSI Vertriebs- und Vermietungs-GmbH sowie die ProContain GmbH, die auf die Herstellung flexibler und hochwertiger Containersysteme für Fachhandel und Vermieter spezialisiert ist.
Systembauten je nach Anforderung zu planen sowie schnell und wirtschaftlich zu realisieren ist das erklärte gemeinsame Ziel der drei Unternehmen!
"Mit Modulbauten erfüllen wir die ökonomischen, ökologischen und soziokulturellen Herausforderungen der heutigen Zeit", so Geschäftsführer Orthen, der betonte, dass aufgrund des hohen Vorfertigungsgrads von bis zu 80 % die Fertigstellung der Gebäude durchschnittlich in einer um 70 % kürzeren Bauzeit als bei konventionellen Bauweisen ist - eine Pionierleistung.
Der Name ALHO steht seit jeher für Pioniergeist im Systembau. "Alles begann 1967 mit der Herstellung stationärer Unterkünfte für den Baustellenbereich. Bereits ein Jahr später veränderte ALHO als erster Hersteller die Konstruktion der damals üblichen Bauwagen, indem man Stahlwandgerippe mit einer Außenverkleidung aus verzinktem Profilblech einsetze. Heute steht die Marke ALHO für anspruchsvollen Modulbau", so der Firmengründer Albert Holschbach.
Besonders attraktiv ist die Modulbauweise tatsächlich für Bereiche, bei denen es darum geht, schnell hochwertige Gebäude zu errichten. Die Vielfalt und das Potenzial der innovativen, seriellen Bauweise spiegelt sich im Leistungsspektrum von ALHO wider: Wohnanlagen, Kindergärten, Pflegeheime, Büro- und Verwaltungsgebäude, Kliniken, Laborgebäude oder Hotels sind nur einige der realisierten Anwendungen. "ALHO ist nicht nur eine erfolgreiche Raumfabrik, sondern sie ist darüber hinaus auch ein starker Arbeitgeber in der Region", so Sabine Bätzing-Lichtenthäler, die Seniorchef Holschbach zusagte, sich beim Landesbetrieb Mobilität über den aktuellen Planungsstand der L278 zu informieren, da das Planungsrecht wesentliches Kriterium für die Aufnahme ins Investitionsprogramm des Landes ist. "Als Unternehmen stehen wir zu unserem Standort Friesenhagen, aber im Gegenzug brauchen wir auch Perspektive und Planungssicherheit und dazu gehört für uns eine gute Verkehrsanbindung unbedingt dazu", so Holschbach, der die Gäste abschließend noch zu einem Firmenrundgang einlud.

Auch in den Sommermonaten begrüßt die SPD-Landtagsabgeordnete Sabine Bätzing-Lichtenthäler wieder Gäste zu ihrem virtuellen Austausch auf Instagram. Zu ihrem nächsten Insta-Live am 11.07.2022 um 18:00 Uhr hat sie den ehemaligen Vor-Ort-Beauftragten der Landesregierung im Ahrtal, Günter Kern eingeladen.
Bätzing-Lichtenthäler: „Fast auf den Tag genau vor einem Jahr hat die verheerende Flut unser Land getroffen. Inzwischen ist vieles passiert: Der Wiederaufbau in den Flutgebieten hat begonnen, zudem wurde ein Untersuchungsausschuss bzw. eine Enquetekommission zur Aufarbeitung dieser Flutnacht eingesetzt. Zudem sollen Handlungsempfehlungen erarbeitet werden, damit künftig solche Tragödien verhindern werden können.“
Inzwischen ist das Thema in der Öffentlichkeit jedoch ein wenig aus dem Blickfeld geraten, doch viele Bürger interessieren sich für den Fortgang der Arbeiten im Ahrtal. „Deshalb hat es mich sehr gefreut, dass Günter Kern meine Einladung angenommen hat und uns für einen Austausch im virtuellen Format zur Verfügung steht“, so die Fraktionschefin der SPD im rheinland-pfälzischen Landtag.
Günter Kern hatte drei Wochen nach der Flut im Ahrtal seine Aufgabe übernommen und wurde Ende März von Ministerpräsidentin Malu Dreyer zurück in den Ruhestand verabschiedet.
Wer dabei sein möchte, sollte sich Montag, den 11.Juli 2022 in der Zeit von 18:00 Uhr bis 18:30 Uhr freihalten. Dann findet via Instagram über das Profil von Sabine Bätzing-Lichtenthäler die Live-Übertragung statt, bei der gerne, währenddessen Fragen gestellt und mitdiskutiert werden kann.
Du willst mitentscheiden? Du willst mehr Gerechtigkeit? Du willst bessere Schulen und mehr Umweltschutz? Du willst gegen Rechtsradikale auf die Straßen gehen? Du bist zwischen 14 und 35 Jahren alt? Dann mach bei uns mit – ganz unverbindlich!
Kontaktiere uns oder besuche uns für mehr Informationen auf Facebook. Du willst direkt loslegen? Jetzt online Juso-Mitglied werden!

Unsere Gesellschaft steht vor großen Herausforderungen. Wir wollen sie meistern. Dabei sind wir auf Hilfe angewiesen – Hilfe von Menschen, die mitmachen und sich einmischen. Wir freuen uns über alle, die Position beziehen wollen zu den großen Zukunftsfragen – ob in den Ortsgemeinden, in der Verbandsgemeinde oder im Alltag.