Land spannt Schutzschirm für Vereine in Not

Anträge können ab dem 4. Mai online auf der Internetseite www.wir-tun-was.rlp.de gestellt werden.

 

Mit einem Soforthilfe-Programm will die Landesregierung Vereinen unter die Arme greifen, die in Folge der Corona-Pandemie in finanzielle Schieflage geraten sind. Gemeinnützig anerkannte Vereine und Organisationen mit Sitz in Rheinland-Pfalz können bei finanziellen Nöten mit einem Landeszuschuss von bis zu 12.000 Euro rechnen. Darauf weisen die Landtagsabgeordneten Sabine Bätzing-Lichtenthäler und Heijo Höfer hin.

 

„Die Corona-Pandemie hat in viele Vereinskassen tiefe Löcher gerissen. Auch bei uns im Kreis Altenkirchen berichten Vereine über weggebrochene Einnahmen. Die Landesregierung spannt für die rund 38.000 Vereine in Rheinland-Pfalz einen 10 Millionen Euro schweren Schutzschirm auf“, erklären Bätzing-Lichtenthäler und Höfer. Voraussetzung für die Hilfe sei, dass die Vereine über keine andere wirtschaftliche Unterstützung verfügen. Außerdem müsse nachgewiesen werden, dass der Liquiditätsengpass nach dem 11. März eingetreten sei. Vereine, die über einen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb verfügen, hätten die Möglichkeit, Zuschüsse aus dem Soforthilfe-Programm des Bundes zu beantragen.

 

Über die Mittel aus dem Schutzschirm hinaus können Vereine und Initiativen eine zusätzliche Projektförderung von 500 Euro erhalten, wenn sie sich während der Corona-Pandemie in der Nachbarschaftshilfe engagieren, ergänzen die SPD-Politiker.

 

Jeder zweite Rheinland-Pfälzer beziehungsweise jede zweite Rheinland-Pfälzerin sei in einem oder mehreren Vereinen aktiv. „Durch ihre starke Mitgliederbasis sind viele unserer Vereine gut gerüstet, die Krise aus eigener Kraft zu überstehen. Mit dem Landesprogramm werden diejenigen gemeinnützigen Vereine unterstützt, die es nicht alleine schaffen, ihre laufenden Kosten zu decken. Damit ist sichergestellt, dass die ehrenamtlichen Strukturen und die Vereinsvielfalt auch über die Corona-Zeit hinaus erhalten bleiben“, machen Bätzing-Lichtenthäler und Heijo Höfer deutlich.

 

Über 300.000 Euro aus dem Dorferneuerungsprogramm für Projekte im Kreis Altenkirchen

Aus dem Dorferneuerungsprogramm 2020 fließen Zuwendungen in einer Gesamthöhe von 322.100 Euro an neun Kommunen im Landkreis Altenkirchen. Diese Nachricht erhielten die Landtagsabgeordneten Sabine Bätzing-Lichtenthäler und Heijo Höfer jetzt auf Anfrage von Innenminister Roger Lewentz. Dabei handelt es sich um folgende Einzelmaßnahmen (in Klammern die zuwendungsfähigen Gesamtkosten):

 

Verbandsgemeinde Altenkirchen-Flammersfeld

  • Ortsgemeinde Burglahr: 12.000 Euro für die Beratungsarbeit im Rahmen der Dorfmoderation (15.037 Euro)
  • Ortsgemeinde Heupelzen: 72.600 Euro für die Umfeldgestaltung am neuen Dorfgemeinschaftshaus (119.287 Euro)
  • Ortsgemeinde Oberirsen: 12.000 Euro für die Beratungsarbeit im Rahmen der Dorfmoderation (15.000 Euro)
  • Ortsgemeinde Pleckhausen: 24.000 Euro für die Platzgestaltung am Ehrenmal (39.630 Euro)

Verbandsgemeinde Betzdorf-Gebhardshain

  • Ortsgemeinde Alsdorf: 12.000 Euro für die Beratungsarbeit im Rahmen der Dorfmoderation (15.037 Euro) sowie weitere 9.000 Euro für die Fortschreibung des Dorferneuerungskonzeptes (12.531 Euro)
  • Ortsgemeinde Fensdorf: 12.000 Euro für die Beratungsarbeit im Rahmen der Dorfmoderation (15.037 Euro) sowie weitere 9.000 Euro für die Fortschreibung des Dorferneuerungskonzeptes (11.246 Euro)
  • Ortsgemeinde Rosenheim: 10.000 Euro für die Fortschreibung des Dorferneuerungskonzeptes (11.683 Euro)

Verbandsgemeinde Wissen

  • Ortsgemeinde Katzwinkel: 70.500 Euro für die Erweiterung und Umfeldgestaltung am Backes im Ortsteil Elkhausen (108.546 Euro)
  • Ortsgemeinde Selbach: 79.000 Euro für die Gestaltung des Dorfplatzes in der Ortsmitte (121.499 Euro)

Wie Bätzing-Lichtenthäler und Höfer mitteilen, liegen die Schwerpunkte der Dorferneuerung in der Innenentwicklung und Belebung der Ortskerne. Die beiden SPD-Politiker weisen darauf hin, dass einige Zuwendungen in zwei Teilbeträgen zu Lasten des laufenden und kommenden Haushaltsjahres ausgezahlt werden.

 

Landesregierung und DRK vernetzen Corona-Hilfe im Landkreis Altenkirchen

Zur Bündelung und Vernetzung des ehrenamtlichen Engagements während der Corona-Pandemie haben die rheinland-pfälzische Landesregierung und der Landesverband des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) mit „teamRLP“ ein digitales Unterstützungsnetzwerk gestartet. Wie die Landtagsabgeordneten Sabine Bätzing-Lichtenthäler und Heijo Höfer (beide SPD) mitteilen, soll die Plattform dazu beitragen, dass sich Ehrenamtliche und Interessierte noch schneller und zielgerichtet mit Hilfsorganisationen und Institutionen vernetzen können. Angebot und Nachfrage sollen vor Ort so gezielt zusammenfinden.

 

„Das Ehrenamt und soziales Engagement haben in Rheinland-Pfalz einen hohen Stellenwert. Gemeinwohl, Fürsorge und ein gutes Miteinander sind den Menschen im Landkreis Altenkirchen auch in Krisenzeiten wichtig. Die neue Vernetzungsplattform kann in der Corona-Krise dazu beitragen, das vorhandene Engagement zu bündeln und Ehrenamtliche zielgenau nach ihren individuellen Kompetenzen und Fähigkeiten einzusetzen.“

 

Initiativen und Organisationen können über die Plattform www.team-rlp.de konkrete Unterstützungsbedarfe einstellen. Um ehrenamtliches Engagement vor der eigenen Haustür zu fördern, können Bürgerinnen und Bürger gezielt nach Projekten und Unterstützungsmöglichkeiten in der Region Ausschau halten. Gesucht werden Helferinnen und Helfer, die sich je nach Einsatzstelle im Umfang zwischen 4 und 10 Wochenstunden einbringen wollen. Kontakt zu infizierten Personen haben die Hilfeleistenden nicht, der Versicherungsschutz ist über die jeweilige Einsatzstelle gewährleistet.

 

Die SPD-Politiker sagen abschließend: „Im Kampf gegen die Corona-Pandemie wächst die Bedeutung des bürgerschaftlichen Engagements. Es geht darum, den Scheinwerfer auf die unzähligen Hilfsprojekte im Land zu richten. Zu begrüßen ist daher, dass die rheinland-pfälzischen Tageszeitungen und Rundfunkanstalten als Medienpartner gewonnen werden konnten.“

 

Zur Plattform „teamRLP“:

https://teamrlp.de/

 

Weitere Informationen zu Nachbarschaftshilfe und Bürgerengagement in der Corona-Pandemie:

www.wir-tun-was.rlp.de

 

Land fördert Schulsozialarbeit im Landkreis Altenkirchen mit 221.850 Euro

Das Land fördert die Schulsozialarbeit im Landkreis Altenkirchen in diesem Jahr mit 221.850 Euro, wie Bildungsministerin Stefanie Hubig bekanntgegeben hat. Die beiden SPD-Landtagsabgeordneten im Landkreis Altenkirchen, Sabine Bätzing-Lichtenthäler und Heijo Höfer, stellen in diesem Zusammenhang fest: „Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter leisten wertvolle Arbeit an unseren Schulen. Sie unterstützen und begleiten Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern bei schulischen wie privaten Fragen. Auch in dieser Zeit der Schulschließungen sind sie als Ansprechpartner sehr wichtig.“

 

Mit den Mitteln der Landesregierung können 7,25 Stellen im Landkreis Altenkirchen für Schulsozialarbeit finanziert werden. Heijo Höfer: „Die Landesregierung unterstützt damit die Kommunen, die als Träger der Kinder- und Jugendhilfe für die Schulsozialarbeit zuständig sind.“

 

Das Land stellt jedes Jahr rund zehn Millionen Euro für Schulsozialarbeit an allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen zu Verfügung. Dazu kommt der Unterstützungsfonds des Landes, mit dem Kommunen auch Integrationshelferinnen und -helfer sowie Schulsozialarbeiter finanzieren können. „Das Land unterstützt die Kommunen daher mit insgesamt 20 Millionen Euro pro Jahr in diesem Bereich“, so Bätzing-Lichtenthäler abschließend.

 

Landeshilfen für Selbstständige und Unternehmen in der Corona-Krise

Selbstständige und Unternehmen, denen in der Corona-Krise die Einnahmen wegbrechen, können jetzt auch Soforthilfen des Landes beantragen. Darauf weisen die Landtagsabgeordneten Sabine Bätzing-Lichtenthäler und Heijo Höfer hin. „Der Bund und das Land Rheinland-Pfalz haben umfangreiche Rettungsschirme aufgespannt. Nachdem das Antragsverfahren für die Bundesgelder bereits gestartet ist, können Betriebe und Selbstständige, die Hilfe brauchen, ab sofort auch die Landesmittel direkt bei ihrer Hausbank beantragen. Mit den Mitteln aus dem Bundes- und dem Landeshaushalt sollen Unternehmen gerettet und Arbeitsplätze erhalten werden“, erklären die SPD-Politiker.

 

In den vergangenen Tagen hätten sich Unternehmer und Selbstständige aus dem Kreis Altenkirchen bei den Abgeordneten gemeldet, die aufgrund der Corona-Pandemie in eine zum Teil existenzgefährdende Lage geraten seien. „Wir freuen uns, dass der Bund und das Land rasch weitreichende Hilfspakete umsetzen wollen. Nun muss es darum gehen, dass die Mittel schnell bei den Antragsstellern ankommen“, so die Parlamentarier weiter.

 

Die Soforthilfen des Landes ergänzen die Bundeshilfen für Selbstständige, Freiberufler, kleine Unternehmen sowie landwirtschaftliche Betriebe. Im Rahmen des „Zukunftsfonds Starke Wirtschaft“ der Ampel-Koalition werden zusätzliche Landesmittel insbesondere für mittelständische Unternehmen mit 11 bis 30 Beschäftigten bereitgestellt. Sie sollen bis zu 30.000 Euro Sofortdarlehen des Landes erhalten zuzüglich eines Landes-Zuschusses über 30 Prozent der Darlehenssumme. In Ergänzung zu den Bundeszuschüssen können Betriebe mit bis zu 10 Beschäftigten bei Bedarf Sofortdarlehen des Landes in Höhe von 10.000 Euro erhalten. Die Antragsstellung für die Corona-Soforthilfen des Landes sowie des Landeszuschusses erfolgt direkt über die eigene Hausbank. Die Bundesgelder für Betriebe mit bis zu zehn Beschäftigten können bei der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz beantragt werden. Soloselbstständige und Freiberufler, die ihren Lebensunterhalt nicht mehr selbst bestreiten können, erhalten im Zuge des Bundespakets zudem einen erleichterten Zugang zu Leistungen der Grundsicherung. Eine Vermögensprüfung entfällt; Ausgaben für Miete und Heizung werden in den ersten 6 Monaten übernommen.

 

Weitere Informationen zur Beantragung der Soforthilfen des Bundes und des Landes gibt es auf den Seiten des rheinland-pfälzischen Wirtschaftsministeriums (www.mwvlw.rlp.de) sowie der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (www.isb.rlp.de).

 

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