Allgemein

Der Klimaschützer Wald braucht mehr denn je unseren Schutz
Bätzing-Lichtenthäler und Steinbach vor Ort gemeinsam mit dem Waldbauverein Altenkirchen
Zu einer Wanderung durch den heimischen Wald in Herkersdorf hatte sich die SPD-Landtagsabgeordnete Sabine Bätzing-Lichtenthäler mit dem Waldbauverein Altenkirchen e.V. verabredet um sich vor Ort über den Zustand des Waldes in ihrer Heimat, die Zukunftsherausforderungen und die Wünsche der Waldbesitzenden zu informieren.
In Begleitung des forst- und umweltpolitischen Sprechers der SPD-Landtagsfraktion, Nico Steinbach, wanderten sie gemeinsam mit Vertretern des Vorstands des Waldbauvereins, Landesforsten und Verbandsbürgermeister Hundhausen durch den Wald in Herkersdorf.
Der Waldbauverein ist das Sprachrohr des privaten Waldbesitzes im Kreis Altenkirchen, ihm gehören 1.450 Einzelmitglieder an, unter denen sich 62 Haubergsgenossenschaften, 91 Waldinteressentenschaften und mehrere größere Privatwaldbesitzer befinden. Knapp 90 % Waldfläche bzw. 22.000 Hektar sind Mitglied im Waldbauverein Altenkirchen. Mit über 100.000 Festmetern Holz versorgen die Mitglieder des Waldbauvereins die heimische Holzindustrie. Der Vorsitzende Friedrich Freiherr von Hövel erläuterte auf dem Rundgang, bei dem die Schäden des Waldes unübersehbar waren, die aktuellen Herausforderungen. „Der Wald ist der Beginn einer Wertschöpfungskette und bedeutender Wirtschaftsfaktor im Raum. Die Folgen des Klimawandels wie Dürrezeiten, Käferplage oder Sturmschäden stellen die Waldbesitzer vor große Aufgaben.“ Die Frage der Aufforstung und wenn ja mit welchen Baumarten stellt sich ebenso wie die Frage nach der Bewirtschaftung oder des Fachkräftemangels, um die Arbeiten im Forst durchzuführen. Bätzing-Lichtenthäler und Steinbach zeigten sich beeindruckt ob des Engagements des Waldbauvereins „Der Klimaschützer Wald braucht mehr denn je unseren Schutz. Mit der Walderklärung der Landesregierung und den umfangreichen Waldhilfen in Höhe von 53 Millionen Euro wurden bereits wichtige Maßnahmen zum Erhalt des Lebensraums Wald umgesetzt“, so der forstpolitische Sprecher Steinbach, der die Forstpolitik in Rheinland-Pfalz seit Jahren kennt. Diese Maßnahmen fanden von Seiten des Vorstandes auch Anerkennung „In anderen Bundesländern, wie beispielsweise im angrenzenden Nordrhein-Westfalen funktioniert die Zusammenarbeit mit der Landesregierung nicht so unkompliziert wie mit der rheinland-pfälzischen“, lobte Vorsitzender Freiherr von Hövel die aktuelle Politik. Gleichwohl verwies er auf das Geflecht von Bundes- und Europaregelungen, die jede noch so gute Landesregelung drohen zu konterkarieren, wenn beispielsweise Nutzungsverbote statt nachhaltiges Wirtschaften, welches der Region zugutekommt, ausgesprochen werden.
Bätzing-Lichtenthäler machte bei ihrem Besuch ganz klar, dass es für Erhalt des Waldes als Klimaschützer einen Paradigmenwechsel benötige: Ein pragmatischer Wald- und Klimaschutz muss die Leistung des Waldes als CO2-Speicher künftig auch finanziell honorieren. „Als SPD-Fraktion unterstützen wir daher die Idee einer „Waldprämie“ und die Einrichtung eines „Waldklimafonds“ zur Ertüchtigung unserer Wälder. Gekoppelt an den CO2-Preis der Bundesregierung und geknüpft an konkrete Nachhaltigkeits- und Zertifizierungskriterien kann eine solche Waldprämie den Systemwandel hin zu einer nachhaltigen Forstwirtschaft einleiten.“, ist sich Bätzing-Lichtenthäler mit ihrem Fraktionskollegen Steinbach einig.
Auch der Mangel an Fachkräften an dem die Branche zu leiden hat, war Gesprächsthema mit den Abgeordneten. So binden bereits die Alltagsgeschäfte so viele Kapazitäten, dass für planerische und gestalterische Tätigkeiten kaum noch Möglichkeiten blieben. Daher wurde die Stärkung des Landesbetriebes Landesforsten durch eine entsprechende Stellenaufstockung im Haushalt von den Teilnehmenden sehr begrüßt.
Zum Abschluss des Besuches, anlässlich dessen auch die Potentiale von Windkraft und der Autarkie von Energie diskutiert wurde, durften die Gäste aus Mainz eine Winterlinde als Erinnerung pflanzen.
„Mir war es wichtig, mit unserem Besuch und dem Austausch vor Ort, den Waldbesitzenden auch Dank und Anerkennung auszusprechen für ihre wertvolle Arbeit. Gerne werden wir im Austausch mit ihnen bleiben und uns für ihre Anliegen und unsere Heimat stark machen“, so Sabine Bätzing-Lichtenthäler abschließend.

Die heimische SPD-Landtagsabgeordnete Sabine Bätzing-Lichtenthäler hat auch im März wieder einen Gast zum Live-Video auf Instagram. Nächste virtuelle Gesprächspartnerin wird Susanne Wingertszahn, die Vorsitzende des DGB Rheinland-Pfalz/Saarland sein.
„Als langjährige Arbeitsministerin und jetzige SPD-Fraktionsvorsitzende sind mir die Themen rund um die Rechte und Mitbestimmung von Arbeitnehmern enorm wichtig. Ich freue mich daher sehr, dass die Landesvorsitzendes des Deutschen Gewerkschaftsbundes meine Einladung zum virtuellen Austausch angenommen hat.“, so Sabine Bätzing-Lichtenthäler
Darüber hinaus werden sich Bätzing-Lichtenthäler und Wingertszahn über weitere Themen wie die Tarifautonomie oder die Transformation der Arbeitswelt austauschen. Natürlich wird auch die geplante Erhöhung des Mindestlohnes auf 12 Euro ein wichtiger Punkt des Dialoges sein.
Wer dabei sein möchte, sollte am Montag, den 21.03.2022 in der Zeit von 18:00 Uhr bis 18:30 Uhr auf dem Instagram Profil von Sabine Bätzing-Lichtenthäler (@Sabine_Baetzing) vorbeischauen. Dort findet dann die Live-Übertragung statt, bei der gerne währenddessen mitdiskutiert werden kann.
Die Tibet-Initiative Deutschland ruft Städte, Gemeinden und Landkreise Jahr für Jahr auf, am 10. März – dem Jahrestag des tibetischen Volksaufstandes von 1959 – die tibetische Flagge zu hissen. Mit der Aktion demonstriert die gemeinnützige Menschenrechtsorganisation gemeinsam mit den Teilnehmern seit 1996 ihre Solidarität mit den politisch verfolgten und unterdrückten Tibeterinnen und Tibetern. Auch an der Altenkirchener Kreisverwaltung wurde die Tibet-Flagge wieder gehisst. Nach einer coronabedingten Pause der letzten Jahre waren in diesem Jahr auch wieder die Tibet-Freunde Westerwald mit ihrer Initiatorin Sabine Bätzing-Lichtenthäler, MdL, vor Ort.
„Wir hoffen, dass sich wieder viele Kreise, Städte und Gemeinden an der Aktion beteiligen und dass viele Menschen dadurch auf die Situation in Tibet aufmerksam werden und sich für das Selbstbestimmungsrecht der Bevölkerung und die Wahrung der Menschenrechte in Tibet einsetzen“, sind sich Landrat Dr. Peter Enders und Sabine Bätzing-Lichtenthäler einig. Gerade in diesen Zeiten, in denen es mitten in Europa Krieg gebe und Menschenrechte mit Füßen getreten würden, sei es wichtig, beständig die Einhaltung der Menschrechte einzufordern. Enders selbst hat 2014 Tibet besucht. Seine Erinnerung: „Es war bedrückend: Überall ist Militär und Polizei, die alles unter Kontrolle haben. Die Tibeter werden regelmäßig drangsaliert, gelten als Menschen zweiter Klasse. Ist man unter Tibetern, herrscht gleich eine ganz andere, viel freundlichere Grundstimmung.“
Nach Informationen der Tibet-Initiative beteiligten sich in diesem Jahr mehr als 450 Kommunen deutschlandweit und hissten die Tibet-Flagge vor Rathäusern und anderen öffentlichen Gebäuden. Die Kooperation soll in den nächsten Jahren ausgebaut und um weitere Länder erweitert werden.
● Weitere Informationen: tibetfreunde-westerwald.de und tibet-initiative.de

Am Dienstag, den 22.März um 19:00 Uhr, findet in der Mensa der Grundschule Herdorf, Homscheidstraße 18 in 57562 Herdorf, eine Informations- und Diskussionsveranstaltung zum Megatrend „Digitalisierung“, geleitet von Digitalisierungsminister Alexander Schweitzer, statt. Hierzu sind alle interessierten Mitbürger:innen ganz herzlich eingeladen.
Die Art und Weise, wie wir heute und in Zukunft arbeiten, unsere Freizeit gestalten oder unsere Mobilität organisieren: Die Digitalisierung bestimmt ganz selbstverständlich wichtige Aspekte unserer Lebens- und Arbeitswelt. Sie ist durchgängiger „Megatrend“, Treiber gesellschaftlicher Veränderung und bietet große Chancen, Alltag und Berufsleben für jede und jeden zu erleichtern.
„Wo stehen wir in Rheinland-Pfalz bei Breitbandausbau und Mobilfunkversorgung?
Wie digital ist unsere Verwaltung? Welche Herausforderungen stehen uns auf dem Weg zur Gigabit-Gesellschaft bevor? Diese und alle weiteren Fragen um die rheinland-pfälzische Digitalisierungspolitik möchte ich transparent an die interessierten Mitbürger:innen meiner Wahlkreise und auch darüber hinaus, gerne beantworten, erläutern und auch diskutieren“, freut sich die SPD-Fraktionsvorsitzende des rheinland-pfälzischen Landtags auf einen interessanten, von gutem Austausch geprägten Abend.
Die Veranstaltung wird unter 2Gplus Regeln durchgeführt. Um Anmeldung unter post@baetzing-lichtenthaeler.de oder telefonisch 02741/25454 wird gebeten.

Interessierte sind für den 9. März zur gemeinsamen digitalen Infoveranstaltung eingeladen
Neuwied/Altenkirchen/Ahrweiler. Der Bundestagsabgeordnete Martin Diedenhofen, die
Landtagsabgeordnete Lana Horstmann und Sabine Bätzing-Lichtenthäler, Vorsitzende der
SPD-Landtagsfraktion, laden alle Interessierten zu einer gemeinsamen Videokonferenz zum
Krieg in der Ukraine ein.
Die digitale Inforunde findet am Mittwoch, den 9. März, ab 19 Uhr
statt. Um Anmeldung unter martin.diedenhofen.wk02@bundestag.de wird gebeten.
Anschließend werden die Zugangsdaten versendet.
„Der Überfall Russlands auf die Ukraine markiert eine Zeitenwende. Mit seinem Angriffskrieg
richtet sich Putin gegen die Demokratie und Freiheit in Europa. Dass er so weit gehen würde, konnte sich lange Zeit kaum jemand vorstellen. Der Krieg in einem europäischen Land wirft viele Fragen auf und weckt Ängste und Sorgen, über die wir gerne sprechen möchten. Außerdem geben wir Einblicke in inhaltliche Abwägungen zu politischen Entscheidungen wie zum Beispiel zu den Waffenlieferungen an die Ukraine, Sanktionen gegen die russische Regierung und zur Stärkung der Bundeswehr“, sagen die drei Abgeordneten.
„Der Wunsch nach Frieden vereint Menschen überall auf der Welt, wie man auf den
zahlreichen Friedensdemonstrationen anlässlich des Krieges in der Ukraine sieht. Diesen
Wunsch darf auch die Politik in diesen schwierigen Zeiten nie vergessen. Die
Sozialdemokratie wird weiterhin für die Völkerverständigung und Freiheit aller Menschen
eintreten. Wir stehen solidarisch an der Seite der Ukraine und sollten jetzt alles dafür tun,
die Ukrainerinnen und Ukrainer auf der Flucht unterzubringen und zu versorgen“, ergänzt
Diedenhofen.
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