Pressemitteilung
Bundestagswahlkreis. Am vergangenen Samstag hat die rheinland-pfälzische SPD nun die Landesliste zur Bundestagswahl beschlossen. Knapp 400 Delegierte stimmten in der Stadthalle in Lahnstein für den Vorschlag des Landesvorstandes, demzufolge Andrea Nahles Platz 1 belegt. Der heimische SPD-Bundestagskandidat Martin Diedenhofen wurde dabei nach einer mehrfach von Applaus unterbrochenen Vorstellungsrede für den Listenplatz 13 mit 94 % der Stimmen bestätigt.
Räumlich absolut in Ordnung, pädagogisch sehr gut aufgestellt, technisch nur wenig Optimierungsbedarf und engagiert geführt. So fand die SPD-Fraktion des VG-Rates der neuen VG Betzdorf-Gebhardshain bei ihrem Besuch die Realschule Plus – Westerwaldschule – in Gebhardshain vor.
Lob für den bisherigen Schulträger
Schulleiter Ralph Meutsch sowie der pädagogische Koordinator Roland Jakubowski und Hausmeister Reiner Guse begrüßten eine starke Delegation neugieriger Kommunalpolitiker um den Fraktionsvorsitzenden Benjamin Geldsetzer und bedankten sich bei Geldsetzers Vertreter Christoph Schneider für dessen Initiative. Sowohl die Schulleitung, als auch die früheren Mitglieder des Gebhardshainer VG-Rates waren voll des Lobes für den bisherigen Schulträger. Im Blick zurück sei es seinerzeit die richtige Entscheidung gewesen, die Schule nicht an den Kreis abzugeben. Ratsmitglied Bernd Becker – auch Mitglied des Kreistages – erinnerte an die damalige Situation: „Wir waren uns zum Zeitpunkt der letzten Schulentwicklungsplanung fraktionsübergreifend sicher, dass unsere Schule sich am Markt behaupten würde. Und genau das hat sie getan und mit Qualität überzeugt“.
Eigentlich war die Diskussion um das Logistikzentrum der Firma Montaplast in Betzdorf-Bruche gerade einer Lösung zugeführt worden. Der Betzdorfer Stadtrat hatte erst vor wenigen Wochen ein Maßnahmenpaket verabschiedet, das für das Wolf-Gelände ein eingeschränktes Gewerbegebiet vorsieht. Dieses sollte Betrieben des produzierenden Gewerbes und Dienstleistungen vorbehalten sein. Reine Transport- und Speditionsbetriebe sowie eine Nutzung als Lagerplatz sollten davon ausgeschlossen werden. Ziel war es, die weitere gewerbliche Nutzung des ehemaligen Wolf-Geländes in Einklang mit dem Schutz der Anwohner zu bringen. Wie berichtet, hatte die Lärm- und Verkehrsbelästigung bei den Bürgern für massiven Unmut gesorgt.
Am vergangenen Samstag entschied der Parteitag der SPD Rheinland über die Platzierung der insgesamt acht Direktkandidaten auf der Liste zur Bundestagswahl. Der hiesige SPD-Bundestagskandidat Martin Diedenhofen war zur Freude der beiden SPD-Kreisverbände Neuwied und Altenkirchen auf Vorschlag des Regionalverbandsvorstands für den sechsten Platz der Liste nominiert worden.
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