Die vergangenen Tage haben im Kreis Altenkirchen wieder gezeigt, dass eine dauerhafte Notarztversorgung wichtig ist. Bereits vor einigen Tagen hatte in Montabaur das sogenannte „Spitzengespräch“ zur notärztlichen Versorgung im Kreis Altenkirchen stattgefunden, was aber aus Sicht der Sozialdemokraten ohne sichtbaren Fortschritt verlaufen ist. „Das Problem wird sich nicht dadurch lösen lassen, dass bekannte Positionen wieder und wieder ausgetauscht werden“, erklärt die heimische SPD-Bundestagsabgeordnete Sabine Bätzing-Lichtenthäler.
„Das Problem mit dem Bahnlärm wird noch zunehmen. Wir müssen hier vor Ort alle an einem Strang ziehen, um den Lärm zu mindern“, so die Abgeordnete zusammenfassend.
Jens Stötzel, der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Kirchen ergänzte: “Wir werden uns nicht so leicht zufrieden geben!“ Was war geschehen?
Als „reinen Aktionismus und viel Lärm um nichts“ bezeichnet die Kreis-SPD die jüngsten Äußerungen des CDU-Bundestagsabgeordneten Erwin Rüddel zum Bahnlärm entlang der Siegstrecke. Rüddel hatte erklärt, Bundesverkehrsminister Ramsauer am Rande eines Wahlkreistermins auf das Problem ansprechen zu wollen. Der Unionspolitiker gefalle sich einmal mehr in der Rolle eines „Ankündigungsabgeordneten“, ohne dabei konkrete Ergebnisse vermelden zu können, meint SPD-Kreisvorsitzender Andreas Hundhausen.
„Wofür steht die SPD im Kreis Altenkirchen?“ Mit dieser Frage beschäftigte sich der SPD-Kreisverband auf seiner jüngsten Vorstandssitzung in Altenkirchen.
„Wir wollen uns verstärkt den Themen annehmen, welche die Menschen im Kreis zurzeit aus sozialdemokratischer Sicht besonders bewegen“, erklärt der SPD-Kreisvorsitzende Andreas Hundhausen. Die Genossinnen und Genossen haben zur inhaltlichen Vorbereitung verschiedener politischer Themenfelder drei Kommissionen eingesetzt. Leiter der Kommission „Energie, Umwelt und Nachhaltigkeit“ ist Bernd Becker, stv. SPD-Kreisvorsitzender und Sprecher der SPD-Kreistagsfraktion. MdB Sabine Bätzing-Lichtenthäler, ebenfalls stv. Kreisvorsitzende, ist für das Thema „Chancen des demographischen Wandels“ verantwortlich. Den Bereich „Arbeit und soziale Gerechtigkeit“ bearbeitet MdL Thorsten Wehner federführend.
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