„Sterbende fordern keine aktive Sterbebegleitung, wenn wir es ermöglichen, sie in ihrer letzten Lebensphase würdevoll zu begleiten und ihnen die Schmerzen nehmen“, so Karin Michels vom Neuwieder Hospizverein. Sie ist sich mit Sabine Bätzing-Lichtenthäler, MdB einig, dass die Politik den Forderungen nach aktiver Sterbehilfe nicht nachgeben darf.
SPD-Kreistagsfraktion. „Es gibt viele Gründe, warum es im Bereich des Notarzt-Einsatzes mal nicht klappen kann. Aber es gibt keine nachvollziehbaren Begründungen der Akteure, warum es im Kreis Altenkirchen zu solch massiven Problemen kommt“. Hermann Josef Gundlach, Regierungsdirektor im Mainzer Innenministerium und zuständig für das Rettungswesen, hatte in die SPD-Kreistagsfraktion immerhin seine Hoffnung mitgebracht, dass es nach den intensiven Gesprächen der jüngsten Zeit zu einer „Normalisierung“ komme.
Die SPD-Kreistagsfraktion will in der Sitzung des Kreistages am kommenden Montag die Entscheidung über die Einrichtung einer Umladestation auf dem Gelände der ehemaligen Kreismülldeponie in Nauroth vertagen. Zunächst solle, so Fraktionsvorsitzender Bernd Becker, die zugesagte Offenlage der Planung und die Beteiligung der Bürger abgewartet werden.
Grundsätzlich hat die SPD-Fraktion auf der Basis der vorliegenden Erkenntnisse aber keine Probleme auf dem kreiseigenen Gelände die Umlade-Station einzurichten. „Wir sehen das Projekt in unmittelbarem Zusammenhang zur Darstellung eines Betriebshofes in Steinebach-Bindweide“ unterstreicht Rainer Düngen, Sprecher der SPD-Fraktion in Fragen der Abfallwirtschaft.
Derzeit ist die Diskussion um die schlechte Notarztversorgung im Kreis Altenkirchen in vollem Gange. Bereits vor einigen Tagen hatte die Kreis-CDU einen Trägerwechsel als mögliche Lösung ins Spiel gebracht. „Wir haben das mit Interesse wahrgenommen“, so Andreas Hundhausen, SPD-Kreisvorsitzender, und finden diesen Vorschlag zumindest bedenkenswert, auch wenn noch viele Fragen offen bleiben, bspw. wie die Finanzierung letztlich erfolgen könne oder ob dies auch von allen Teilen des DRK-Kreisverbandes Altenkirchen auch gewollt ist.
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