Auf Einladung des Landtagsabgeordneten Thorsten Wehner besuchten jetzt Sozialdemokraten aus dem Kreis Altenkirchen den Mainzer Landtag. Nach einer Stärkung im Landtagsrestaurant führte der SPD-Politiker die Gruppe durch den Plenarsaal, wo kurz zuvor die letzte Sitzung in diesem Jahr zu Ende gegangen war. Die Genossinnen und Genossen konnten anschließend auch einen Blick in das Abgeordnetenhaus werfen. Dort fand ein reger Gedankenaustausch zu landes- und kommunalpolitischen Themen statt.
Liebe Genossinnen und Genossen, als wir vor zwei Jahren in Dresden zusammengekommen sind, war die SPD in einer der größten Krisen der letzten Jahrzehnte. Heute können wir feststellen: Wir haben die Zeit genutzt und hart gearbeitet. Mit dem heutigen Bundesparteitag schließen wir unsere programmatische Neuausrichtung in allen wichtigen politischen Bereichen ab.
Wir haben geklärt, worauf wir nach wie vor stolz sein können. Deutschland wäre nicht so gut durch die Finanzkrise gekommen, wäre nicht so gut aufgestellt, wenn wir es nicht vorher reformiert und in der Krise nicht so mutig und entschlossen gehandelt hätten, liebe Genossinnen und Genossen.
„Zur Energiewende in Deutschland gibt es aus Gründen des Klimaschutzes und weltweit knapper werdender fossiler Ressourcen keine Alternative!“ So lautete die zentrale Botschaft von Staatsministerin Margit Conrad bei einer energiepolitischen Veranstaltung in Brachbach. Der SPD-Kreisverband Altenkirchen und der Ortsverein Brachbach hatten gemeinsam zur Diskussion über die Rolle der Kommunen beim Umstieg auf die erneuerbaren Energien in die Gaststätte „Bähnersch“ eingeladen.
Die vom DRK Kreisverband Altenkirchen betriebene Rettungswache in Kirchen besuchten jetzt Mitglieder des SPD-Kreisvorstandes und der Kreistagsfraktion. „Vor dem Hintergrund der derzeitigen Diskussionen um die Gesundheitsversorgung im Landkreis möchten wir uns vor Ort über die Arbeit und aktuelle Situation des Rettungsdienstes informieren“, erklärte der SPD-Kreisvorsitzende Andreas Hundhausen.
Mit 24 hauptamtlichen Rettungsassistenten und Rettungssanitätern ist der Standort Kirchen die größte Wache im Rettungsbereich der Leitstelle Montabaur. 11 Personen zählt die Belegschaft tagsüber, an Wochenenden und in der Nachtschicht ist man mit fünf Personen besetzt. Den Wegfall der Zivildienstleistenden haben man durch den Einsatz von Kräften aus dem sozialen Freiwilligendienst (FSJler und BFDler) im Großen und Ganzen zufriedenstellend kompensieren können, erklärte Mike Matuschewski, Rettungsdienstleiter im DRK-Kreisverband.
Mit einer breit angelegten Informationskampagne will der SPD-Kreisverband Altenkirchen im kommenden Jahr sein kommunalpolitisches Profil in der Öffentlichkeit schärfen. Die ersten Weichen dazu wurden jetzt auf einer Programmatischen Kreiskonferenz im Malberger Bürgerhaus gestellt.
„Die Menschen erwarten von den Parteien Sacharbeit statt politische Schlammschlachten“, erklärte der SPD-Kreisvorsitzende Andreas Hundhausen zu Beginn. Mit gutem Beispiel voran gehen dabei die Genossen im Landkreis. Der Kreisvorstand hatte zur inhaltlichen Ausrichtung der Partei drei Kommissionen eingerichtet, die in den zurückliegenden Monaten verschiedene Themenkomplexe bearbeiteten. Aus den gewonnen Erkenntnissen wurden Anträge für die Kreiskonferenz formuliert und zur Diskussion gestellt.
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