„Zustand des Siegtalradwegs ist desolat“ – Tourismuskonzept auf Kreisebene gefordert

Die heimische Region als Urlaubsstandort attraktiver machen, ist ein wichtiges Ziel im Kommunalwahlprogramm des SPD-Kreisverbandes Altenkirchen. Damit aber Touristen verstärkt in den Kreis Altenkirchen gelockt werden könnten, bedürfe es einer entsprechenden Infrastruktur, erklären die Sozialdemokraten. Eine bedeutende Rolle für den Tourismus in der Region spielt dabei nach Überzeugung der SPD der Siegtalradweg. Voraussetzung dafür sei aber eine Trassenführung, welche die Bezeichnung „Radweg“ auch verdiene.

Über die aktuellen Planungen diskutierten jetzt Mitglieder des SPD-Kreisvorstandes und der Kreistagsfraktion bei einer gemeinsamen Sitzung im Breidenbacher Hof in Betzdorf. Der Tenor war eindeutig: „Der Radweg in seinem derzeitigen Zustand ist ein Armutszeugnis für die Region!“ Ein Beleg dafür sei die neue offizielle Beschilderung, bei der Radfahrern empfohlen werde, auf rheinland-pfälzischem Gebiet lieber die Bahn zu benutzen.

 

Verbesserung für Hebammen in Sicht

Sabine Bätzing-Lichtenthäler, MdB gibt sich optimistisch

„Es ist dringend notwendig, dass die Hebammen gestärkt werden“, so Bätzing-Lichtenthäler, SPD. Sie fordert bereits seit Jahren Verbesserungen. Vor allem die Vergütung für Hebammen war bislang immer problematisch. Seitens des Bundes soll nun ein Sicherstellungszuschlag eingeführt werden, der den freiberuflichen Hebammen – vor allem im ländlichen Raum – mehr finanzielle Sicherheit geben soll.

„Es liegt jetzt an der Gesetzlichen Krankenversicherung mehr Geld für die Hebammen zur Verfügung zu stellen, damit deren Arbeit auch auskömmlich ist“, mahnt die SPD-Politikerin, die sich bereits seit 2010 im engen Kontakt mit dem Landesverband der Hebammen in Rheinland-Pfalz befindet.

 

 

Kreis-SPD erhielt Einblick in Arbeitswelt der Bergleute - Pädagogisches Konzept des Kreisbergbaumuseums überzeugte

Museumsleiter Achim Heinz (rechts) empfing die Gäste vor dem Förderturm des Kreisbergbaumuseums.

Über die 2.500-jährige Bergbaugeschichte der Heimatregion informierten sich jetzt Sozialdemokraten aus dem Kreis Altenkirchen bei einem Besuch des Kreisbergbaumuseums in Herdorf-Sassenroth. Zu den politischen Gästen zählten neben der Bundestagsabgeordneten Sabine Bätzing-Lichtenthäler und dem Landtagsabgeordneten Thorsten Wehner auch die Kreisbeigeordnete Dr. Heike Johannes, verantwortlich für den Geschäftsbereich „Kulturelle Einrichtungen“ sowie der Betzdorfer Bürgermeister Bernd Brato. Der Besuchergruppe schlossen sich außerdem viele Herdorfer Genossinnen und Genossen um deren Ortsvereinsvorsitzenden Detlef Stahl an.

 

Lärm macht krank

Bätzing-Lichtenthäler unterstützt Aktionstag mit dem Motto: „Die Ruhe weg“

Menschen, die an einer Bahnstrecke wie im Mittelrheintal oder an einer vielbefahrenen Straße wohnen, spüren täglich, dass Lärm krank macht. Am 30.4.2014 findet der 17. internationale Tag gegen Lärm statt.

Daran beteiligt sich auch die Bundestagsabgeordnete Sabine Bätzing-Lichtenthäler. „Lärm ist heute nahezu allgegenwärtig und er strengt Menschen nicht nur an, sondern macht auch krank. Leider sind die meisten Menschen heutzutage darauf angewiesen, rund um die Uhr erreichbar zu sein und sich täglich dem Lärm in Verkehr und Beruf auszusetzen. Umso wichtiger ist der Erhalt von ruhigen Rückzugsmöglichkeiten in der Natur und auch im alltäglichen Leben“, so die Abgeordnete für Neuwied und Altenkirchen.

 

Sozialdemokraten wollen Mehrgenerationenhäuser dauerhaft etablieren

Sabine Bätzing-Lichtenthäler, MdB

Erfolgreiche Arbeit soll fortgeführt werden

Bätzing-Lichtenthäler: „Wir müssen darum kämpfen!“

Das Aktionsprogramm Mehrgenerationenhäuser II läuft zum Jahresende aus. Die Anfragen nach der Fortsetzung des Programms häufen sich. „Wir wollen zunächst mal den Status quo erhalten. Wir wollen die Mehrgenerationenhäuser (MGH) dauerhaft sichern. Das steht zwar im Koalitionsvertrag, aber wir müssen dafür kämpfen“, so Bätzing-Lichtenthäler.

Aktuell werden 449 MGHs finanziell gefördert. Dafür ist ein Budget von 16 Millionen Euro notwendig. Zehn Millionen werden derzeit vom Europäischen Sozialfond dazu gegeben. Diese Mittel fallen im nächsten Jahr aber weg. Um diese Mittel aufzufangen, müssen im nächsten Haushalt zusätzlich zehn Millionen Euro bereitgestellt werden. Zunächst setzen sich die Sozialdemokraten dafür ein, das bestehende Programm um zwei Jahre zu verlängern.

 

Unsere Stimme im Landtag

Sabine Bätzing-Lichtenthäler, MdL

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