Sabine Bätzing-Lichtenthäler lädt zum Online-Voting ein
„Es ist schon absurd, dass Eltern dafür bezahlt werden sollen, dass sie ihre Kinder nicht in die Kita schicken. Dadurch werden die Kinder doch von frühkindlicher Bildung ferngehalten.
Sabine Bätzing-Lichtenthäler lädt zum Online-Voting ein
„Es ist schon absurd, dass Eltern dafür bezahlt werden sollen, dass sie ihre Kinder nicht in die Kita schicken. Dadurch werden die Kinder doch von frühkindlicher Bildung ferngehalten.
Die Mittel, die für das Betreuungsgeld ausgegeben würden, fehlen für den dringend benötigten Ausbau der Kita-Plätze vor Ort. Auch in den Kommunen im Kreis Neuwied und im Kreis Altenkirchen wird das Geld dringend benötigt. Ab August 2013 gibt es einen Rechtsanspruch auf einen Kita-Platz für alle Kinder ab dem ersten Lebensjahr. Trotz großer Anstrengungen sind bisher erst für rund ein Viertel aller Kinder unter drei Jahren Kita-Plätze bereitgestellt worden. Mit den 2 Milliarden Euro, die das Betreuungsgeld kosten wird, können 166.000 zusätzliche Kita-Plätze geschaffen werden. Das sollte nun sehr zügig umgesetzt werden“, so Bätzing-Lichtenthäler.
Welcher Meinung sind Sie? Unter www.spd.de können Sie an einem Online-Voting teilnehmen. Sie können aber auch in eines der Wahlkreisbüros von Sabine Bätzing-Lichtenthäler in Betzdorf, Altenkirchen, Puderbach oder Unkel gehen und dort abstimmen.
Die Absicht der Bundesregierung lässt nicht nur den Blutdruck von Sabine Bätzing-Lichtenthäler in die Höhe schnellen. Das Betreuungsgeld einzuführen, trägt nachgewiesenermaßen nicht dazu bei, die Situation von Familien zu verbessern. Dennoch hält die Bundesregierung daran fest. „Hinter dem warmherzigen Begriff „Betreuungsgeld“ steckt eine kalte Fernhalteprämie.“, erläutert die SPD-Politikerin. Die „Verschlimmbesserungen“ der letzten Tage, die seitens der Koalition in die Diskussion gebracht wurden, etwa Hartz-IV-Empfänger auszuschließen, sind für Bätzing-Lichtenthäler überhaupt nicht mehr nachvollziehbar. „Der Spitzenmanager mit Au-pair-Mädchen streicht die 150 Euro Betreuungsgeld ein. Aber wer wirklich bedürftig ist, bekommt nichts.“, wundert sich die junge Mutter. „Die CSU betont die Anerkennung der Erziehungsleistung. Ich frage mich, ob die Erziehungsleistung eines Hartz-IV-Empfängers etwa weniger wert ist?“.
„Das Ganze ist von A bis Z völlig absurd und verkorkst“. Diese Ansicht teilen auch 76% der befragten Deutschen, die laut einer Emnid-Befragung das Betreuungsgeld ablehnen. Stattdessen befürworten sie, wenn mit diesem Geld die Kita-Plätze ausgebaut würden.
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