Mit Vertretern der Maxwäll-Genossenschaft ( v.l.) Fritz Hagemann und Peter Müller diskutierte die SPD-Kreistagsfraktion.Pressemitteilung der SPD-Kreistagsfraktion
Um Kreativität in regionalen Akzenten zur Energiewende ging es in einem Gespräch der SPD-Fraktion mit dem Vorstand Peter Müller und dem Aufsichtsratsvorsitzenden der Genossenschaft „Maxwäll“, Fritz Hagemann.
Die beiden Energie-Aktivisten stellten ihre Initiative vor und warben dafür, es hunderten Westerwäldern gleich zu tun und in die Energiewende mit weitestgehend heimischer Wertschöpfung zu investieren.
Müller berichtete von zwei Groß-Fotovoltaikanlagen in Rennerod und Boden, die man bereits betreibe bzw. an denen man beteiligt sei. Man beabsichtige auch Windkraftanlagen zu projektieren und zu betreiben, es sei also Raum für neue Mitglieder. Für Fraktionssprecher Bernd Becker sind – das wurde in der Diskussion deutlich - Energiegenossenschaften nach dem Muster der Maxwäll oder der Wäller Energie in Daaden nur die „zweitbeste Lösung“. „In erster Linie seien die Kommunen – vor allem die Kreisebene – gefordert, energiewirtschaftlich aktiv zu werden“, erklärte er. Da dies im Kreis Altenkirchen nur in ganz kleinen Ansätzen geschehe und die Kreistagsmehrheit sich dagegen sträube, sei es gut, dass Bürgerinnen und Bürger selbst aktiv würden. Das werde dann auch von der SPD unterstützt.