Dirk Niebel – Einfach nur peinlich!

Veröffentlicht am 04.11.2011 in Internationales

Es ist traurig und beschämend, dass Bundesent-wicklungsminister Dirk Niebel seinem verdienten Vorgänger Erhard Eppler das Recht auf ein kurzes Grußwort beim Festakt zum 50-jährigen Bestehen des Ministeriums am 14. November verweigert.

Es wäre ein Zeichen des Respekts seinen engagierten Vorgängerinnen und Vorgängern gegenüber gewesen, aber Niebel ist nicht einmal an einem solchen Tage bereit, über seinen parteipolitischen Schatten zu springen. Das Redeverbot für Erhard Eppler halten wir für inakzeptabel.
Die Arbeitsgruppe für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung unserer Bundestagsfraktion zeigt sich mit Erhard Eppler solidarisch und wird aus diesem Grund ebenso wie die früheren Minister Eppler, Egon Bahr und Heidemarie Wieczorek-Zeul nicht an dem Festakt teilnehmen.
Das haben wir dem Minister in einem gemeinsamen Schreiben mitgeteilt. Unsere Entscheidung ist aus-schließlich im Verhalten der Leitungsebene begründet und ändert nichts an dem großen Respekt, den wir der hervorragenden Arbeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Hauses zollen.
Angefangen bei Walter Scheel standen viele verdienst-volle Persönlichkeiten an der Spitze des Entwicklungs-ministeriums.
Darunter waren es insbesondere die sozialdemo-kratischen Ministerinnen und Minister, die das Ministerium über all die Jahre maßgeblich geprägt haben. Dirk Niebel tritt diese Tradition mit Füßen, wenn er einem hoch angesehenen Mann wie Erhard Eppler bei der offiziellen Festveranstaltung das Wort verbietet.
Die kleinkarierte, parteipolitisch motivierte Entscheidung des Ministers wird der Bedeutung der Feiern zum Bestehen dieses wichtigen Ressorts nicht gerecht.
Schade, dass Dirk Niebel sein Ministerium wieder einmal mit solchen Schlagzeilen belastet. Wirklich schade!

 

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