Gedrückte Stimmung herrschte am Montagabend bei den Mitgliedern des SPD-Kreisvorstandes. Die Genossinnen und Genossen hatten sich im Westerwälder Hof in Gebhardshain zur Analyse der Landtagswahl getroffen.
Der SPD-Kreisvorsitzende Andreas Hundhausen war wie die übrigen Anwesenden erschrocken über den Wahlausgang. Die unerwartet hohen Stimmenverluste der SPD und das starke Abschneiden der Grünen im Land seien maßgeblich auf die atomare Katastrophe in Japan zurückzuführen. Hundhausen sah jedoch auch „hausgemachte Probleme“ im Land. „Die Wählerinnen und Wähler haben sich klar für eine sozial-ökologische Regierung in Rheinland-Pfalz unter Ministerpräsident Kurt Beck entschieden“, brachte Bernd Becker, stellvertretender Kreisvorsitzender, das Landesergebnis auf den Punkt.
Die Qualität der Schülerbeförderung im Kreis Altenkirchen stand im Fokus einer Anhörung des SPD-Kreisverbandes und der Kreistagsfraktion, zu der die Sozialdemokraten die Schulleiter und Schulelternvertreter in die Bürgergesellschaft in Betzdorf eingeladen hatten. „In letzter Zeit haben uns vermehrt Beschwerden von Eltern wegen überfüllter Schulbusse erreicht. Deshalb wollen wir ein breites Meinungsbild zu den Problemen einholen, um die Situation realistisch einschätzen und die notwendigen politischen Entscheidungen treffen zu können“, erklärte SPD-Kreisvorsitzender Andreas Hundhausen zum Hintergrund der Veranstaltung.
Zu einer Anhörung zum Thema „Kindeswohlgefährdung“ hatten kürzlich der SPD-Kreisverband Altenkirchen sowie die SPD-Kreistagsfraktion ins Bürgerhaus nach Fensdorf eingeladen. Hintergrund war ein Antrag der Arbeitsgemeinschaft der Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen (ASG) im SPD-Kreisverband Altenkirchen aus dem November letzten Jahres. Die Delegierten der Kreiskonferenz in Eichelhardt hatten einstimmig beschlossen, dass sich die SPD für eine breit angelegte Aufklärungskampagne und präventive Maßnahmen gegen den Missbrauch von Kindern einsetzen will. „Mit der Anhörung soll zunächst ein Meinungsbild eingeholt werden, um die Situation im Landkreis realistisch einschätzen und daraus die notwendigen politischen Entscheidungen treffen zu können“, begründete Andreas Hundhausen, SPD-Kreisvorsitzender, die Vorgehensweise seiner Partei.
Viele Einrichtungen, Schulen und Kindertagesstätten sowie die Kriminal- und Schutzpolizei waren der Einladung der SPD gefolgt. Geleitet wurde die Anhörung von Heijo Höfer, Vorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion und Bürgermeister der Stadt und Verbandsgemeinde Altenkirchen, MdL Thorsten Wehner, Mitglied der SPD-Kreistagsfraktion und Kreisvorstandsmitglied sowie Andreas Hundhausen, SPD-Kreisvorsitzender.
Mit zwei Anhörungen starten die Sozialdemokraten im Kreis Altenkirchen ihre politische Arbeit im neuen Jahr. Das erste Hearing am Dienstag, 18. Januar 2011 um 18.30 Uhr im Fensdorfer Bürgerhaus befasst sich mit dem Thema „Kindeswohlgefährdung“. Der SPD-Kreisvorsitzende Andreas Hundhausen erinnert an die jüngste Kreiskonferenz in Eichelhardt. Dort war einstimmig beschlossen worden, dass sich die SPD für eine breit angelegte Aufklärungskampagne und präventive Maßnahmen gegen den Missbrauch von Kindern einsetzen will. Auslöser war ein entsprechender Antrag der gesundheitspolitischen Arbeitsgemeinschaft der SPD im Kreis (ASG) vor dem Hintergrund der zunehmend bekannt werdenden Zahl von Missbrauchsfällen in verschiedenen Einrichtungen deutschlandweit.
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