Topthema: Ramsauer wird zum teuersten Minister aller Zeiten

Veröffentlicht am 08.03.2013 in Bundespolitik

Müsste er mit seiner eigenen Pension als Minister für die bislang bekannten Mehrkosten von zwei Milliarden Euro bei „Stuttgart 21“ haften, müsste er 37.000 Jahre dafür zahlen.

„Stuttgart 21“ soll weitergebaut werden. Verkehrsminister Ramsauer hat diesen Beschluss der Aufsichtsratssitzung nicht verhindert, sondern ihn im Gegenteil forciert. Er hat außerdem die DB AG öffentlich aufgefordert, die anderen beiden Projektpartner, das Land Baden-Württemberg und die Stadt Stuttgart, notfalls zu verklagen, wenn sie sich nicht an den Kosten beteiligen wollen.

Jetzt werden Fakten geschaffen, ohne dass bekannt ist, wie viel noch zu zahlen ist und wer es bezahlen soll. Selbst wenn die Bahn die immensen Mehrkosten selbst stemmen würde, am Ende werden die Kunden die Rechnung irgendwie begleichen müssen – mit höheren Ticketpreisen, höheren Trassen-preisen, mit vernachlässigter Infrastruktur, nicht barrierfrei ausgebauten Bahnhöfen. Die Wirtschaftlichkeit des Projekts wird auch im Verkehrsministerium angezweifelt. Längst hat die Bahn eingestanden, dass sie das Projekt mit dem heutigen Wissen nicht mehr in Angriff nehmen würde.

 

Homepage Sabine Bätzing-Lichtenthäler – Landtagsabgeordnete für den Wahlkreis Betzdorf/Kirchen und Staatsministerin in Rheinland-Pfalz

Unsere Stimme im Landtag

Sabine Bätzing-Lichtenthäler, MdL

Jung und engagiert!

Du willst mitentscheiden? Du willst mehr Gerechtigkeit? Du willst bessere Schulen und mehr Umweltschutz? Du willst gegen Rechtsradikale auf die Straßen gehen? Du bist zwischen 14 und 35 Jahren alt? Dann mach bei uns mit – ganz unverbindlich!

Kontaktiere uns oder besuche uns für mehr Informationen auf Facebook. Du willst direkt loslegen? Jetzt online Juso-Mitglied werden!

Mitmachen und mitbestimmen!

 

Unsere Gesellschaft steht vor großen Herausforderungen. Wir wollen sie meistern. Dabei sind wir auf Hilfe angewiesen – Hilfe von Menschen, die mitmachen und sich einmischen. Wir freuen uns über alle, die Position beziehen wollen zu den großen Zukunftsfragen – ob in den Ortsgemeinden, in der Verbandsgemeinde oder im Alltag.

Eintreten und mitbestimmen!