Kritik an Anti-Homosexuellen-Gesetz bei den Olympischen Spiele in Sotchi

Veröffentlicht am 13.08.2013 in Pressemitteilung
Sabine Bätzing-Lichtenthäler, MdB

Sabine Bätzing-Lichtenthäler vertraut auf Solidarität unter Athletinnen und Athleten

Hinsichtlich der jüngsten Äußerungen des russischen Sportministers Witalij Mutko, dass das umstrittene Gesetz gegen so genannte „homosexuelle Propaganda“ auch auf Teilnehmer und Teilnehmerinnen der anstehenden olympischen Spiele in Sotchi angewendet werde, häuft sich Kritik an der Linie der russischen Regierung.

Von verschiedenen Seiten sind bereits Forderungen vom Boykott bis zur vollständigen Verlegung der Spiele eingebracht worden. Bundestagabgeordnete Sabine Bätzing-Lichtenthäler hält davon wenig.

„Auch wenn es hart klingt: Ohne die Aufmerksamkeit durch die Olympischen Spiele hätte das Thema es vermutlich nur als Randnotiz in die deutschen Medien geschafft“, so das Mitglied des Sportausschusses des Bundestags. „Unsere Athletinnen und Athleten fliegen nach den Spielen wieder nach Hause, wo sie ein demokratischer Rechtsstaat schützt. Aber in Russland gibt es Menschen, denen dies nicht möglich ist und die weiter jeden Tag in Angst leben müssen.“

Bätzing-Lichtenthäler vertraut hingegen darauf, dass sich Athletinnen und Athleten untereinander und mit den Betroffenen in Russland solidarisch verhalten und die Spiele entsprechend nutzen, um ihre Meinung gegenüber diesem diskriminierenden Gesetz auszudrücken.

Sie könne sich darüberhinaus vorstellen, dass etwa die Sportverbände einen Fonds einrichten, um eventuelle Strafen bei Zuwiderhandlung gegen das russische Gesetz zu bezahlen, um somit den Sportlerinnen und Sportlern den Rücken zu decken.

„Wer weiß, vielleicht erleben wir in Sotchi ja auch eine besondere Überraschung. Jesse Owens hat schließlich 1936 Hitler blamiert, indem er den Herrenmenschenwahn der Nazis durch seine vier Goldmedaillen ad absurdum geführt hat“, schließt die Sportpolitikerin.

 

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