Hellerkreisel soll Verkehr an Kreuzungen spürbar entlasten

Betzdorf. Zufriedene Gesichter gab es beim Ortstermin anlässlich der Verkehrssituation in Betzdorf mit Verkehrsminister Hendrik Hering. Auf Einladung von MdL Dr. Matthias Krell sah er sich mit örtlichen Sozialdemokraten die Situation auf der Hellerbrücke an.

Bürgermeister Bernd Brato erläuterte dem Minister unmittelbar vor Ort die Pläne für den so genannten Hellerkreisel, der von den Betzdorfer Sozialdemokraten nachdrücklich unterstützt wird: „Nach teils langwierigen Diskussionen liegt eine einheitliche Auffassung im Stadtrat vor, so dass wir gezielt dieses Projekt vorantreiben können,“ erläuterte Brato.

Mit dem großräumigen Kreisel könne man endlich die Verkehrsproblematik an der Hellerbrücke verringern, unterstrichen die Sozialdemokraten aus der Verbandsgemeinde Betzdorf. Dann werde auch der Barbara-Tunnel seine Wirkung entfalten können.

Minister Hering versprach, die Maßnahme im Rahmen seiner Möglichkeiten nach Kräften zu unterstützen. Der geplante Kreisel sei relativ kurzfristig realisierbar und stelle eine spürbare Entlastung der beiden Kreuzungen an der Hellerbrücke dar, so Hering.

Auf die Umgehung Betzdorf angesprochen, stellte der Minister klar: „Wenn wir planen, dann wollen wir auch bauen. Das gilt selbstverständlich auch für die Umgehung Betzdorf.“ Allerdings gehöre zur Ehrlichkeit in der Diskussion auch zu sagen, dass die Erlangung des Baurechts eine wesentliche Grundlage bilde, um weiter in die Zukunft blicken zu können. Der Minister versprach den Betzdorfern, sich weiterhin für die Umgehung Betzdorfs einzusetzen.

 

 

Verkehrsminister Hering (4. von links) diskutierte mit den Betzdorfer Sozialdemokraten die Pläne für den Hellerkreisel.

 
 

 

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