VOR ORT: Zukunft der Brücke Wallmenroth-Bruche

Kommunales

Perspektive nach Schließung Thema bei Besichtigung

Die Fußgängerbrücke zwischen Wallmenroth und Betzdorf-Bruche soll geschlossen werden. Dies empfiehlt ein TÜV-Gutachten, welches das Bauamt befolgen wird.

Hat eine Fußgängerbrücke nun trotzdem eine Chance – vielleicht sogar als Neubau? Diese Frage beschäftigte die SPD Betzdorf und Wallmenroth bei der Brückenbesichtigung vergangenen Montag Nachmittag.

„Wir müssen die Schließung akzeptieren und konstruktiv in die Zukunft zu schauen“, sagte Daniel Pirker, Vorsitzender der SPD-Wallmenroth. So will Landtagsabgeordneter und Vorsitzender der SPD-Fraktion im Stadtrat Matthias Krell bei der Landesregierung prüfen, inwieweit ein Brückenneubau finanziell gefördert werden könne. Dies könnte im Rahmen des Landesförderprogramms zum Ausbau der Radwegenetze geschehen. Grundlage sei hier das Radwegekonzept der Verbandsgemeinde, wonach die Strecke auch über eine Brücke zwischen Wallmenroth und Bruche führen solle.
Reiner Schmidt, SPD-Fraktionsvorsitzender in Wallmenroth, versprach: „Wir werden uns mit einer Schließung der Brücke nicht abfinden.“ Schließlich stelle die Brücke eine wichtige Verbindung für die Bürger aus Bruche und Wallmenroth, was die etlichen Fußgänger bewiesen, die während der Besichtigung die Brücke passierten. Die Sozialdemokraten betonten aber auch: Eine neue Brücke könne nur realisiert werden, wenn die Verantwortlichen aus Betzdorf und Wallmenroth eng zusammenarbeiteten.

 
 

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