31. Informationsfahrt des SPD- Stadtverbandes nach Kreta

 

Die Insel Kreta, mit vielen Programmpunkten, hatte Karl-Heinz Mohr zur 31. Informationsfahrt der SPD Betzdorf als Reiseziel auserwählt.
92 Reiseteilnehmer genossen die letzten warmen Sonnenstrahlen der achttägigen Reise, die geprägt war von vielen individuellen Eindrücken und Erlebnissen.
Knossos, von Historikern auch Geburtsstätte Europas genannt, war Beginn der Informationsfahrt.
Mit Knossos schufen die Minoer 2600 v.Chr. eine eigene Kultur, die heute in den Ruinen mehrstöckiger Paläste sichtbar ist. Das echte Landleben Kretas lernten die Teilnehmer im Weindorf Achanes und in den Dörfern Axos und Anogia kennen.
Nach einem Aufenthalt an Kretas größtem natürlichen Süßwassersee, dem Kournas See fahren peilte man die zweitgrößte Stadt Kretas, Chania an. Die mit einer schönen Stadtmauer und mit vielen alten venezianischen Häusern und Palästen umgebene Altstadt überzeugte die Besucher auch mit einer geschmackvollen Hafenpromenade. Die Kirche Ágios Nikólaos, das Türkische Bad sowie die architektonisch schöne Markthalle mit ihren 70 kleinen Geschäften hinterließ bei vielen einen fantastischen Eindruck. Spürbar bis heute ist in dieser Stadt der Einfluss auf Sprache und Kultur mehrerer Ländern wie Türkei und Italien.
Das Männerkloster Arkadi, zugleich auch kretisches Nationaldenkmal, mit der Klosterkirche im Renaissancestil war ebenso Ziel der Fahrt, wie ein Besuch der Zfendoni-Tropfsteinhöhle.
Ein Bootsausflug führte auf die ehemalige Lepra-Kolonie, die Insel Spinalonga. Hier konnte man das alte Dorf besichtigen, wo bis 1957 die Lepra-Kranken ausgesetzt waren. In dem Fischerdorf Elounda verweilte man am malerischen Fischerhafen, bevor man Städtchen Agios Nikolaos am Golf von Mirabello, auch Griechische Riviera genannt fuhr. Ihr besonderes Merkmal ist ein kleiner, auf zwei Seiten von steilen Felswänden gerahmter See der durch einen zwölf Meter schmalen und 61 Meter langen Kanal mit dem Hafen verbunden ist. Natürlich gehörte auch die Haupstadt Kretas Herakleion mit seiner von 3,5 km langen Mauern aus venezianischer Zeit umgebenen Altstadt mit zum Programm.
Die freien Tage nutzen die Teilnehmer zum Relaxen oder zu weiteren Unternehmungen. So führten zehn Teilnehmer eine Wanderung durch die in den weißen Bergen gelegenen Samaria-Schlucht durch. Aus 1227 Metern Höhe stieg man von der Omalos-Hochebene die 16 Kilometer lange Schlucht hinab, wo man nach sechs Stunden Fußmarsch die schöne Bucht in Aghia Roumeli am Libyschen Meer zu erreichte. Andere erkundeten die nahe gelegene Stadt Rethymnon mit den ansehnlichen stimmungsvollen Gassen und Plätzen, dem kleinen Hafen mit Leuchtturm und ließen sich von der ganz besonderen Atmosphäre sowie der kretischen, bildreichen Kulisse beeindrucken.
Ein Barbecue, Weinprobe, Folklore und eine kleine Tombola rundeten das Programm ab.
Organisator Karl-Heinz Mohr, der von Wolfgang Frank als Reiseleiter unterstützt wurde, hatte wieder einmal für eine interessante und abwechslungsreiche Reise gesorgt.

 

Wolfgang Frank

 

Gruppenbild vor der malerischen Kulisse des Hafens in Chania

 

Die Reiseteilnehmer vor dem Portal zur Markthalle in Chania.

 
 

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